Was bisher geschah...
SOEST
Mit 24 Teilnehmern startete unsere Tour am spätgotischen Osthofentor der Stadt und führte uns anschließend in die sehenswerten Kirchen St. Maria zur Wiese und St. Maria zur Höhe. Ein kurzer, aber sehr informativer Blick in den St. Patrokli Dom beendete den architektonischen Teil der Besichtigung.
Ein Mittagssnack in dem schön gelegenen Bistro SOLISTA gab Gelegenheit zu einem ersten Austausch zwischen den Teilnehmern aus Düsseldorf und Voerde. Gestärkt und erholt ging der Weg weiter zum Wilhelm-Morgner-Museum. Der neue und sehr engagierte Museumsleiter, Michael Stockhausen, ließ es sich nicht nehmen, uns die Werke der Künstler/innen vorzustellen, die in die engere Auswahl bei der Vergabe des Wilhelm-Morgner-Preises 2025 kamen. Darüber hinaus präsentierte er uns die Sonderausstellung „Michel M. – Unbestimmte wahrheiten …“ und ließ uns einen Blick auf die ständige Sammlung werfen.
An den Schluss dieses kunsterfüllten Tages stellten wir den Atelierbesuch bei der mexikanisch-deutschen Künstlerin Sandra del Pilar. Die international erfolgreiche Sandra del Pilar gab uns einen detaillierten Einblick in ihr Schaffen und erläuterte einige ihrer in Arbeit befindlichen Werke.
Auf dem Weg zum gemeinsamen Abendessen im Traditionsrestaurant Haus DELECKE oberhalb des Möhnesees, machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Drüggelter Kapelle, ein verstecktes romanisches Kleinod.
Am Abend brachte uns der komfortable Bus des Reiseunternehmens Hülser aus Voerde zurück an den Niederrhein.
METTINGEN und OSNABRÜCK
Zu Jahresbeginn waren Mettingen und Osnabrück das Ziel unserer zweiten KunstGucken Tour, an der 22 Kunstinteressierte teil nahmen.
Zunächst besuchten wir die Draiflessen Collection in Mettingen. Das Museum der Familie Brenninkmeyer (C & A) wurde 2009 in einem architektonisch großzügig gestalteten Neubau eröffnet. Wir sahen die Ausstellung „Magische Frauen“ mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen sowie, als spannendes Gegenüber, die Ausstellung „Der Teufel“ .
Eine kleine Mittagspause im nah gelegenen Restaurant „Einklang“ gab die Möglichkeit zur Stärkung, aber auch zu regem Austausch über das Gesehene.
Weiter ging es auf der Fahrt nach Osnabrück mit Informationen zur Stadtgeschichte mit dem Rathaus des Westfälischen Friedens und dem Dom St. Petrus, in dem vor allem das romanische Triumphkreuz die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Anschließend führte der Weg zum Felix Nussbaum Museum, das in dem ikonischen Bau von Daniel Libeskind untergebracht ist. Eine lebhafte Führung brachte uns das Werk des Osnabrücker Künstlers Felix Nussbaum, der 1944 als Jude in Auschwitz ermordet wurde, nahe.
Einen Atelierbesuch bei dem Künstler Thorsten Pracht stellten wir an das Ende unseres Besuches in Osnabrück. Arbeiten mit Skalpell, Papier und Schablone brachten die Tourteilnehmer immer wieder zum Staunen und zu zahlreichen Nachfragen zur aufwändigen Technik seiner Werke, den ‚Photographismen‘.
Das gemeinsame Abendessen in dem empfehlenswerten Restaurant ‚Zinnober‘ bot schließlich die Gelegenheit, den Tag noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen.
WUPPERTAL und VELBERT
Im Juni führte uns unsere dritte KunstGucken-Tour mit 22 Teilnehmer/innen zunächst nach Velbert und anschließend nach Wuppertal.
Im kleinen zu Velbert gehörenden Wallfahrts-Örtchen Neviges war der zweitgrößte Dom in Nordrhein-Westfalen, St. Maria , Königin des Friedens, unser Ziel. Der von dem renommierten Architekten Gottfried Böhm geplante Bau im Stil des 'Beton Brut' begegnete uns zunächst wie eine expressionistische Monumentalplastik. Eingebettet in die Hügellandschaft des Bergischen Landes bot die mit Zeltdächern vergleichbare Dachfläche einen Bezug zur Pilgerschaft und ihrer Nicht-Sesshaftigkeit. Ein kurzer Pilgerweg führte über zahlreiche Stufen hinauf zum Eingangsbereich, der uns in einen asymmetrischen Innenbau mit zentral angelegtem Altar führte.
Beeindruckend waren die ebenfalls von Gottfried Böhm gestalteten farbigen Fenster, die bei Sonneneinfall ein facettenreiches Farbenspiel boten und das nahezu mystisch wirkende Dunkel im weiten Innenraum aufbrachen.
Es folgte ein Besuch des Skulpturenparks Waldfrieden, zu dem unsere Gäste Informationen zu Tony Cragg, zu Rebecca Horn und ihrer derzeit laufenden Sonderausstellung sowie zu verschiedenen Künstlern, die mit ihren Skulpturen im Park vertreten sind, erhielten. Ein wohlverdiente Mittagspause gab es im Café Podest, das im Park angesiedelt ist.
Nach dem kurzen Ausruhen bot uns Till Köster im von-der-Heydt-Museum eine exzellente Führung durch die Ausstellung Carl Grossberg sachlich-magisch-visionär mit zahlreichen Hintergrundinformationen zum Werden und Wirken des Malers in seiner Zeit.
Schließlich öffnete uns Michael Dekker, ein Meisterschüler von Tony Cragg, die Tür zu seinem Atelier. Bereitwillig gab er zu den vielen Fragen der Besucher/innen Auskunft und erläuterte uns seine Arbeiten, die, teils von beeindruckender Größe, in seiner Werkstatt zu bestaunen waren.
Den Tag durften wir bei einem vorzüglichen kleinen Abendessen im empfehlenswerten Restaurant 'SCARPATI' in Wuppertal-Vohwinkel ausklingen lassen, bevor uns der zuverlässige Fahrer des Busunternehmens HÜLSER wieder nach Düsseldorf und Voerde zurückbrachte.












